TCO

Achim Winter auf der Suche nach dem … Unterwasserhockey!

 

„Unterwasser... was?“ „Das gibt es wirklich?“ „Wie soll das denn funktionieren?“


Das sind nur einige von vielen Reaktionen, die man zu hören bekommt, wenn man Unterwasserhockey spielt. Doch jetzt haben wir endlich die Chance unseren Mitmenschen zu zeigen, wie unsere liebste Sportart wirklich funktioniert und was man sich darunter vorstellen kann. Denn durch das ZDF-Magazin "hallo deutschland" haben wir die Möglichkeit bekommen, Unterwasserhockey auf eine sehr spaßige und unterhaltsame Weise vorzustellen.


Nachdem bereits vor einigen Wochen die Nationalmannschaft der deutschen Damen im ZDF-Fernsehgarten ihr Know-how unter Beweis stellen konnten, war nun der gesamte TCO Weinheim gefragt, Unterwasserhockey an den Mann zu bringen.

Denn Achim Winter, der probierfreudige Sportreporter von hallo deutschland, hat sich mal wieder auf die Suche nach dem Besonderen gemacht und ist dabei natürlich nicht am Unterwasserhockey vorbei gekommen. Neben dem Wasserschlucken und Schnorchelspucken hat er die Sportart einmal näher kennenlernen dürfen. In einem von Mervin angeleiteten UWH-Crashkurs hat Achim ausprobieren können, was es bedeutet schnell abzutauchen, den Puck zu führen und flach am Boden tauchen zu müssen, damit gewitzte Gegner ihm den Puck nicht vor der Nase wegschnappen. Wir selbst sind dabei natürlich auch nicht zu kurz gekommen, haben ein wenig selbst spielen und damit Unterwasserhockey in seiner vollen Pracht präsentieren können und haben das ein oder andere Interview vor der Kamera geführt.

 

TCO richtet Ligaauftakt in St. Leon-Rot aus

Nach langer 20-monatigen pandemiebedingter Wettkampfpause und dem Ausfall einer gesamten Spielzeit fand am 17. Oktober unter Hygieneauflagen der Auftakt des Spielbetriebs im Unterwasserhockey für die Saison 21/22 statt. Am ersten Spieltag der ersten Begegnungsrunde trafen im Hallenbad Badespaß in St. Leon-Rot die Teams des TCO Weinheim und Unterwasserhockey München aufeinander. Hierbei hatte der TCO Weinheim zum ersten Mal sogar eine zweite Mannschaft aufgestellt.

Auf dem Parkplatz gab es erstmal die Begrüßung der zwei Münchner Mannschaften, mit vielen altbekannten Gesichtern für die erfahrenen Unterwasserhockey- SpielerInnen und vielen neuen Gesichtern für die Neulinge in der zweiten Mannschaft.

 

 

Die Ziele für den Spieltag waren klar definiert, auch wenn bei der ersten Mannschaft andere Prioritäten als bei der zweiten Mannschaft gesetzt wurden. Das lang erwartete Spiel zwischen den beiden ersten Teams aus München und Weinheim erfüllte die Erwartungen und blieb bis zum Schluss spannend. Am Ende stand es 1 zu 1 unentschieden, wodurch beide Teams weiter Chancen auf die Meisterschaft haben.

 

Das Duell der zweiten Mannschaften konnte München 2 für sich entscheiden, der TCO 2 konnte jedoch trotzdem die eigenen Erwartungen übertreffen und erzielte die ersten Ligatore!

 

Und was gibt es Besseres als nach einem erfolgreichen Spieltag so viel zu essen bis man platzt. Das geht natürlich wunderbar beim Flammenkuchen-all-you-can-eat in Heidelberg zusammen mit den Münchnern. Man munkelt, dass ein neuer Rekord für die Anzahl der vertilgten Flammenkuchen an diesem Abend aufgestellt wurde.

 

Unterm Strich handelte es sich um einen erfüllten Ligaspieltag, indem vor allem die Freude endlich wieder unter Wettkampfbedingungen ins Wasser zu können im Vordergrund stand. Und ich würde mal stark behaupten, dass diese Freude am Spielen den ganzen Ligaspieltag spürbar war.

 

 

Frauennationalmannschaft im ZDF-Fernsehgarten

 

Eigentlich schon vor einiger Zeit, wurde die Unterwasserhockey-Frauennationalmannschaft, in der auch einige TCO-Spielerinnen spielen, in den berühmten ZDF-Fernsehgarten eingeladen. Nach einigen unvorgesehenen Hürden war es nun endlich am letzten Sonntag soweit! Dank der begeisterten Moderatorin Andrea Kiewel und Sabina Hillebrandt, Kapitänin und Unterwasserhockey-TCOlerin der ersten Stunde, blieben keine Fragen der Zuschauenden offen und das schnellen Spiel der Mannschaft im ZDF-Fernsehgartenpool konnte kommentiert und in bester Videoqualität bewundert werden. Es sind Startsprints, schnellen Seitenwechseln, Toren und sogar ein Vorteil-Spiel zu sehen; und dass ganz ohne Choreographie!
 

Wir können den Beitrag nur wärmstens empfehlen. Zum nachschauen kann dieser in der ZDF-Mediathek (UWH ab Minute 9) abgerufen werden. Außerdem gibt es einen lesenswerten Artikel auf der VDST Homepage.

 

 

 

 

Swiss UWH Trophpy

 

Am 04. September trat die Unterwasserhockey-Mannschaft des TCO Weinheims nach sehr langer pandemiebedingter Pause zum Gastspiel bei der Swiss UWH Trophpy nahe Zürich an. Ein Großteil des Teams war im VW-Bus nach Zürich/Dübendorf angereist, sodass auf der nur 3.5 Stunden andauernden Fahrt schon ausgiebig über Taktik und Aufstellung diskutiert werden konnte. Im örtlichem Freibad boten sich beste Bedingungen: Ein strahlend blauer Himmel mit Sonnenschein und ein gut spielbarer Beckenboden. Lediglich die Wassertemperatur wurde allgemein als eher frisch empfunden (22°C). Der Veranstalter hatte im Vorfeld die Teams vor der Wassertemperatur gewarnt und sämtliche wärmende Bekleidung zugelassen. Außerdem wurde Tee und Rettungsdecken angeboten, letztere kamen jedoch kaum zum Einsatz.

Vor dem ersten Spiel wurde die Stärke durch geschlossenes Teamspiel beschworen, da nach langer Tunierabstinenz nicht klar war, wo die Mannschaft aktuell spielerisch steht. Im ersten Spiel legte der TCO aber ohne Startschwierigkeiten los und besiegte das Team aus Kloten mit 0:6. Im darauf folgenden Spiel traf man schon auf eine bekannte Mannschaft, dem Unterwasserhockey-Club aus Straßburg. Der TCO konnte sich im Zusammenspiel verbessern und gewann klar mit 0:5. Gegen den Gastgeber ging es dann im nächsten Spiel. Wahoo Zürich war aus Spielen in den vergangenen Jahren als äußerst starkes Team mit schnellen und technisch versierten Speielern bekannt. Trotzdem konnte der TCO mit einer nochmaligen Steigerung das Spiel für sich entscheiden, mit 0:2 stiegen die Weinheimer aus dem Becken. Zum innerdeutschen Vergleich gegen die Marlins aus München wurde zwar das erste Gegentor kassiert, aber insgesamt behielt der TCO die Oberhand und siegte mit 3:1. Beim für den TCO letztem Spiel der Runde "Jeder gegen Jeden" konnte ein 4:1 Sieg bei den Bernern errungen werden. Abwehrroutinier Hendrik sagte nach dem für die Mannschaft selbst überraschend deutlichen Hinrunde über die Spiele: "Über weite Teile lief der Puck präzise wie ein Schweizer Manufaktur Uhrwerk"

 


 

Nachdem die weinheimer Mannschaft ungeschlagen Tabellenführer in der Hauptrunde war, ging es direkt im Finale erneut gegen die Gasgeber aus Zürich. In diesem Spiel zeigte sich erneut die große Spielstärke der Schweizer und Weinheim geriet rasch in einen 2:0 Rückstand. Der TCO drehte noch einmal auf und konnte auch noch den Anschlußtreffer erzielen. Der Ausgleich fiel aber trotz Chancen nicht mehr, sodass am Ende ein sehr guter zweiter Platz bei der Swiss UWH Trophy erzielt wurde.

Spielertrainer Mervin nach dem Turnier: „Besonders freut uns, dass wir als Mannschaft von Spiel zu Spiel weiter zusammengewachsen sind und unser Zusammenspiel verbessert haben. Wir hoffen diesen Rückenwind für den anstehenden Ligaspieltag im Oktober mitnehmen zu können.“